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Schutzimpfung H1N1


         

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Beiträge zum Thema

netti78:           (11.12.2009)

Ich gehöre als Schwangere zur Risikogruppe, also habe ich mich impfen lassen. Auf Anraten meines Frauenarztes und Kindearztes wurde mein Sohn auch gleich geimpft - und zwar beide mit Pandemrix.

Der Kleine hatte keinerlei Impfreaktionen bis auf eine minimal erhöhte Temperatur am Abend nach der Impfung, und bei uns beiden war ein Druckgefühl an der Einstichstelle der Nadel, das aber nach 2 Tagen weg war.

Ich kann ja nicht für alle sprechen, aber wir beide, ich, 31 und der Kleine, 3, haben es gut vertragen. Einige in unserem Bekanntenkreis hatten bereits die Schweinegrippe, zwar keine Horrorverläufe mit Krankenhausaufenthalt, aber alle waren eine Woche außer Gefecht und lagen regelrecht flach. Uns blieb das erspart, zudem das Virus ja auch für das ungeborene Baby gefährlich sein soll, da es Frühgeburten auslösen kann.

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mailbox:       (20.11.2009)

Ich habe mich Anfang dieser Woche impfen lassen. Meine bessere Hälfte auch.
Warum? Ich lasse mich auch jedes Jahr gegen die "normale Grippe" impfen, da ich chronisch krank bin. (Gem. Stiko ist bei mir die Impfung empfohlen.)

Der Impfstoff war Pandemrix. Man hat da ja keine Wahl. Dieser Impfstoff ist mit Wirkverstärker. Diese Wirkverstärker sind aber auch in anderen Impfstoffen z.B. Hepatitis B Impfung vorhanden.

Bezüglich der Aufklärung hat man in der Arztpraxis ein Infoblatt erhalten, dies durfte man lesen und dann musste man unterschreiben, dass man aufgeklärt wurde. Da ich mich schon im Vorfeld informiert und mit einem Arzt gesprochen hatte, hat mir das gereicht. Der Arzt war für Fragen erreichbar.

Der Impfstoff wird ja in der Arztpraxis "gemischt" und es muss täglich eine Ampulle (10xEinzeldosis) verbraucht werden. Es gab also Anmeldelisten, man konnte nicht spontan vorbei kommen. Es wurde übrigens jeder geimpft, der sich einen Termin geholt hat. Nicht gemäß diesem Impfplan nachdem erst ärztliches Personal, dann chronisch Kranke .... geimpft werden sollten. Und aktuell gibt es hier in BW bei den meisten Ärzten keinen Impfstoff mehr und es ist auch nicht bekannt, ob / wann es wieder welchen geben wird.

Nach der Impfung wurde empfohlen 15 Minuten in der Praxis im Wartezimmer zu "ruhen", weil es wohl schon Leute gab denen schwindelig wurde. Das war bei meinem Mann und mir nicht der Fall. Während ich in der Praxis war wurden noch zwei weitere Patienten geimpft.. Bei denen habe ich auch nichts mitbekommen.

Es gibt -wie bei fast jeder Impfung- eine ganze Liste mit Nebenwirkungen. Sehr häufig kommen Rötungen und schmerzhafte Schwellungen an der Injektionsstelle, sowie Kopfschmerzen, Fieber, Müdigkeit, Gelenk- und Muskelschmerzen vor.

Mein Mann hatte keinerlei Nebenwirkungen. Mir hat der Arm gegen Abend sehr stark geschmerzt, ich konnte kaum schlafen und fühlte mich schon eingeschränkt (also bei der Auswahl des "Impfarmes" darauf achten, dass es nicht die Schreibhand ist. Die Schmerzen wurden besser, haben aber trotzdem ca. 3 Tage angehalten. Ich habe aber auch schon auf andere Impfungen ähnlich reagiert. (Es fanden übrigens alle ziemlich lustig, dass ich mal wieder reagiere und andere nicht. ;) )

Unsere Tochter haben wir nicht impfen lassen. Der Kinderarzt empfiehlt das nur für "Risikogruppen" (= Chronisch kranke Kinder). Ausserdem hatte er sowieso keinen Impfstoff vorrätig. Unser "Erwachsenen"-Hausarzt impft Kinder mit der halben Impfdosis, auf Wunsch der Eltern.

Hier noch ein paar weitere Infos die mir so einfallen:
Bis die Impfung schützt dauert es ca. 2-3 Wochen.
Wenn man sich angesteckt hat, dauert es 3-4 Tage bis man krank wird. Man kann einen Tag bevor man krank wird schon ander e anstecken. Wenn man erkrankt ist, soll man einen Tag nach dem Fieber abwarten, bis man wieder "rausgeht".

Es wird aktuell keine Erkrankter -mit Verdacht- getestet, ob er das Virus hat (außer man zahlt selbst).

(Die Wertung fiel mir jetzt etwas schwer. Muss ja jeder für sich entscheiden, ob er sich impfen lässt. Daher habe ich die Mitte gewählt.)

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Liloo.de:       (31.10.2009)

Die Unsicherheit wegen der Schutzimpfung gegen H1N1, also der sog. Schweinegrippe, nimmt aufgrund von ersten Toten wieder deutlich zu. Eltern stehen den Impfungen ratlos gegenüber. Sollen sie sich und ihren Nachwuchs durch eine Impfung schützen? Oder wegen der nicht vorhersehbaren Folgen eines ungetesteten Impfstoffes erst einmal warten? Wie man es machen will, macht man es falsch?

Mit diesem Beitrag wollen wir allen Eltern, die sich oder ihre Kinder haben impfen lassen, zu Wort kommen lassen. Welcher Impfstoff wurde genommen? Mit oder ohne Wirkungsverstärker (Adjuvantien)? Wie waren die Nebenwirkungen? Wie war die Beratung zur Impfung?

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